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AGR-Wasserstoff-LKW nimmt Probebetrieb auf

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Der AGR-H2-Überkopflader für Gewerbeabfall im Probebetrieb.

Der AGR-H2-Überkopflader für Gewerbeabfall im Probebetrieb.

Herten, 13. Mai 2022. Bei der AGR nimmt in diesen Tagen europaweit eines der ersten wasserstoffbetriebenen Sammelfahrzeuge für Gewerbeabfall seinen Probebetrieb auf. Der AGR-H2-LKW wird ab sofort bei AGR-Kunden im RVR-Gebiet Gewerbeabfälle einsammeln und dabei wichtige Informationen zum Fahrverhalten mit Wasserstoff liefern. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für die umweltfreundliche Umrüstung unserer LKW-Flotte auf einen umweltfreundlichen Antriebsstoff. Damit beschreiten wir in der nachhaltigen Abfallentsorgung neue Wege“, sagt Joachim Ronge, Vorsitzender der AGR Geschäftsführung.

Der ursprüngliche DAF-LKW wurde in Emstek (Niedersachsen) bei der Firma Terberg HS mit einem Spezialaufbau (Millenium XXL) gefertigt und anschließend in Belgien zu einem E-Truck mit Elektroantrieb und Brennstoffzellen-Technologie umgerüstet. Die vier Tanks auf dem Dach des Fahrzeugs fassen rund 20 kg Wasserstoff und der Drei-Phasen-Elektromotor soll eine Reichweite von ca. 200 km erzielen. In den Brennstoffzellen wird der Wasserstoff mit Sauerstoff zusammengeführt. Durch diese chemische Reaktion entsteht Strom, der den Elektromotor antreibt. Aus dem ‚Auspuff‘ kommt als Rest nur sauberes Wasser.

Der mit einer Überkopf-Entleerungsvorrichtung ausgestatte Wasserstoff-LKW der AGR ist Teil des europäischen Projekts HECTOR (Hydrogen Waste Collection Vehicles in North West Europe = Wasserstoff-Entsorgungsfahrzeuge in Nord-West-Europa), an dem sieben Entsorgungsunternehmen aus fünf Ländern in Europa beteiligt sind. Aus Deutschland sind neben der AGR noch die Duisburger Wirtschaftsbetriebe Partner in diesem Projekt. Das europäische Projekt soll wichtige Erfahrungen zum Alltagseinsatz von Wasserstoff-LKW zusammenführen und so die Nutzung von Wasserstoff in der Logistik fördern.

„Wasserstoff-basierte Mobilität ist ein wichtiger Schritt hin zu einer emissionsfreien Sammellogistik. Die Erfahrungen, die wir hier bei AGR sammeln, kommen dem technischen Fortschritt beim Bau von H2-LKW und damit auch den interessierten Kommunen zugute“, erläutert AGR-Geschäftsführer Joachim Ronge. „Mit unserem H2-LKW und unseren 15 H2-PKW machen wir gemeinsam mit der geplanten Wasserstoff-Produktion auf der Grundlage regenerativer Energien und der ebenfalls geplanten Hochleistungstankstelle einen weiteren Schritt zu nachhaltiger Entsorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz.“

Hintergrund Wasserstoff-Sammelfahrzeug:

Ermöglicht wurde diese Anschaffung auch durch die Teilnahme an dem von der EU geförderten INTERREG-Projekt ‚HECTOR‘. Das Projekt HECTOR steht für den Einsatz von „Wasserstoff-Entsorgungsfahrzeugen in Nord-West-Europa“ (NWE-Regionen).
Im Rahmen dieses Projektes werden sieben Abfallsammelfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb in fünf NWE-Regionen eingesetzt: Schottland, Niederlande, Frankreich, Belgien und Deutschland. Ziel des Projektes ist zu verdeutlichen, dass Brennstoffzellen-Fahrzeuge eine effektive Lösung sind, um die Emissionen des Straßenverkehrs zu vermindern.

Aberdeen City Council koordiniert das Projekt und das INTERREG-Nord-West-Europa-Programm unterstützt es durch einen Zuschuss von insgesamt 5,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum HECTOR-Projekt finden Sie online unter:
https://www.nweurope.eu/projects/project-search/hector-hydrogen-waste-collection-vehicles-in-north-west-europe/

Fotomaterial in Druckqualität:

Foto 1 in Druckqualität
Foto 2 in Druckqualität

Bildunterschrift:

Bild 1: Der wasserstoffbetriebene AGR-LKW an der H2-Tankstelle ‚Auf Ewald‘.
Bild 2: Der AGR-H2-Überkopflader für Gewerbeabfall im Probebetrieb.




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