Zentraldeponie Emscherbruch: AGR bleibt bei prognostiziertem Schüttende 2030/31

Prognostiziertes Schüttende 2030/31 weiter Stand der Planungen

Herten, 21.11.2022. Der AGR-Pressesprecher Jürgen Fröhlich nimmt Stellung zu den Vorwürfen aus der WAZ Herne vom 19.11.2022: „Zunächst einmal sind wir bestürzt darüber, dass sich selbst der Chefredakteur der WAZ Herne nicht an die Mindeststandards der journalistischen Sorgfaltspflicht hält und die Betroffene von herbeispekulierten Vorwürfen, die AGR, dazu befragt und so mit einer Verdrehung der Tatsachen dazu beiträgt, die unbegründeten Ängste der Anwohner zu schüren. Fakt ist,“ so der Pressesprecher weiter, „dass die AGR immer von genehmigten Volumina in Kubikmetern gesprochen hat und auf die berechtigte Nachfrage nach einem Endzeitpunkt, diesen auf Grundlage der bisherigen Anlieferungsmengen auf 2030/2031 prognostiziert hat. Daran hat sich auch nichts geändert.“

 

Prognostiziertes Schüttende 2030/31 weiter Stand der Planungen

AGR hat vor vier Jahren, im November 2018, die Schaffung neuer Volumina in Kubikmetern zur Entsorgung mineralischer Abfälle für die ZDE beantragt. Dieses zusätzliche Volumen wäre – so die Prognose – 2030/2031 final erschöpft. Vor dem Hintergrund der faktischen Deponieraumknappheit hat AGR bei der Bezirksregierung Münster einen Antrag auf „Antrag zur Durchführung eines Verdichtungs­versuchs mittels dynamischer Intensivverdichtung“ gestellt. Damit könnte es – bei erfolgreichem Verlauf des Versuchs – gelingen, je Kubikmeter Deponievolumen etwas mehr Tonnage zu entsorgen. Es bleibt aber bei dem genehmigten Deponievolumen und damit auch bei dem geplanten Schüttende 2030/2031. Pressesprecher Fröhlich weiter: „Eine möglicherweise erfolgreiche verdichtete Schüttung führt nicht zu einer Verlängerung der Laufzeit – eher zu einer verbesserten Entsorgungssicherheit. Die Besorgnisse über eine mögliche Laufzeitverlängerung sind unbegründet.“

Die Bezirksregierung Münster und AGR werden über das Versuchsergebnis nach Auswertung berichten.

 

AGR unterstützt Suche nach alternativen Deponie-Standorten

„Wer die Ängste der Bürger mit einer befürchteten Laufzeitverlängerung schürt, der verkennt die abfallwirtschaftliche Realität“, so Fröhlich weiter. “Geringe Deponien-Kapazitäten und steigende Zahlen mineralischer Abfälle, auch noch einmal verschärft durch die Ersatzbaustoffverordnung und große Infrastrukturprojekte, führen unweigerlich dazu, dass die wenigen verbliebenen Deponie-Kapazitäten eher früher volllaufen, als uns allen lieb sein kann.“


Seit 2016 sucht die AGR intensiv nach Nachfolgestandorten und -kapazitäten, die für die Entsorgungssicherheit dringend erforderlich sind. Insofern unterstützt die AGR ausdrücklich die Bildung einer gemeinsamen Initiative von Kommunen und Umweltministerium zur Schaffung dringend benötigter, alternativer Deponie-Standorte.

Dr. Jürgen Fröhlich
Leitung Unternehmenskommunikation, Pressesprecher
+49 2366 300-820
juergen.froehlich@agr.de

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Egal, ob Sie Ihre Abfälle als Kommune, als Unternehmen oder auch als Privatperson entsorgen lassen wollen: Die AGR Gruppe ist in jedem Fall für Sie der richtige Ansprechpartner. Unsere Kundenberater machen Ihnen ein Angebot, das individuell auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist und auch nachhaltige Entwicklungen Ihrer Entsorgungssituation berücksichtigt. Sprechen Sie uns an.

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