Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhaus-Emissionen und des Emissionspotenzials auf der Zentraldeponie Hattingen

Die Nationale Klimaschutzinitiative fördert AGR-Deponieprojekt

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bei der Umsetzung der Nationalen Klimaschutzinitiative können Siedlungsabfalldeponien einen wesentlichen Beitrag leisten. In einem ersten Schritt wird hierbei für die betrachtete Deponie eine Potenzialanalyse für den Einsatz geeigneter Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen durchgeführt. Mit dieser Studie werden dann die spezifische Ausgangssituation der Deponie sowie die technisch und wirtschaftlich umsetzbaren Treibhausgasminderungspotenziale durch geeignete Verfahren analysiert. Als geeignete Maßnahme steht hierbei die Optimierung der Gaserfassung zur Steigerung der energetischen Verwertung des Deponiegases im Vordergrund. Je nach Organikgehalt im gesamten Deponiekörper kommen in einem weiteren Schritt Belüftungs- oder Saugverfahren zur Anwendung, beiden ist gemeinsam, dass mit ihnen eine In-situ-Stabilisierung des Deponiekörpers durch Aerobisierung erfolgen kann.

Die AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH wird auf der Grundlage einer Potenzialstudie in diesem Jahr, gefördert durch das BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, für die Zentraldeponie Hattingen Maßnahmen zur Optimierung der Gaserfassung durchführen, um eine Effizienzsteigerung der energetischen Verwertung zu bewirken. Des Weiteren erfolgen vorbereitende Maßnahmen für eine nachfolgende In-situ-Stabilisierung. Die Maßnahmen werden in 2022/2023 umgesetzt.

Weitere Informationen unter www.klimaschutz.de und www.ptj.de/klimaschutzinitiative

Das Projekt wird durch das BMUV im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert. 

Förderkennzeichen: 67K18269 und 67K18270

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz auf Grund eines Beschlusses vom Deutschen Bundestag.

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