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Nerven wie Drahtseile – „Hängen im Schacht“ ist bei LAMBDA die Ausnahme

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„OK, Opfer hängt“ hallt es aus dem Kanalschacht. Der Mann an der Kurbel dreht kräftig, der robuste Alu-Dreibaum zittert samt Seilwinde. Ein zweiter Mann sichert die Metallkonstruktion. Am Stahlseil hängt Volker Rekers – bewegungslos. Gebannt blicken von oben mehrere Männer in Lambda-Overalls in den gut sieben Meter tiefen Schacht. Dann erscheint ein Schutzhelm in der Öffnung. Sofort ziehen die beiden Männer am Dreibaum ihren Kollegen vorsichtig aus dem Einstieg.

Übung erfolgreich erledigt

Was hier so dramatisch klingt, war glücklicherweise nur eine Übung. Die Truppe der LAMBDA-Servicetechniker probte an zwei Tagen bei einem spezialisierten Dienstleister in Oberhausen den professionellen Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung bei Arbeiten im Kanalschacht. Jeder Handgriff muss bei der Rettung einer Person sitzen – ganz besonders bei Bewusstlosen.

Dennis Wydra, Schulungsleiter des Oberhausener Dienstleisters, erklärt den 20 LAMBDA-Männern: „Man muss ein Gefühl für das Gerät bekommen, damit ein Absturz erst gar nicht passiert. Und sollte doch einmal eine Notsituation auftreten, wenn z.B. ein Techniker im Schacht einen Schwächeanfall erleidet, dann kann eine Rettung nur gelingen, wenn alle Kollegen mit Ihrer Ausrüstung schnell und sicher umgehen können. Deshalb ist Training so wichtig!“

Zuverlässiger Halt bei jeder Aufgabe

Bei der Übung am und im Modellschacht kommen die Lambda-Service-Techniker ordentlich ins Schwitzen. Für uns nichts Besonderes“, meint Michael Schulz., „Wir arbeiten bei der LAMBDA ja regelmäßig an den Sickerwasserrohren, an den Gaserfassungsleitungen und in den Revisionsschächten auf den Deponien. In den tiefen Schächten herrschen – egal ob Sommer oder Winter – hohe Temperaturen.“ “Abwärme“ der chemischen Prozesse, die im Deponiekörper auch nach Jahren noch stattfinden. Tiefster Schacht auf der AGR-Zentraldeponie Emscherbruch ist zum Beispiel der Pumpenschacht am Holzbach. Hier geht es rund 18 Meter in die Tiefe. Da kann es schon mal über 30 Grad warm sein.

Bei ihren Kontroll-, Reinigungs- und Pumpenreparaturarbeiten in den Schächten tragen die LAMBDA-Kollegen zusätzlich zu ihrem Sicherungsgeschirr oft einen Vollschutz-Arbeitsanzug mit Atemkompressor. Da kommen schnell mehr als 20 schweißtreibende Kilogramm zusätzliches Gewicht zusammen– dazu immer angeleint und gesichert. Körperliche Fitness ist deshalb unabdingbar, ein Umstand, dem auch durch regelmäßige Eignungsuntersuchungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge Rechnung getragen wird.




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