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Die AGR hat den Menschen im Blick

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Umweltschutz mit Verantwortung und Perspektive

Ein Beitrag für das Jahrbuch Ruhr 2015 von AGR-Personalleiter Dirk Wagenknecht

Die Zukunft einer auch in Richtung Entsorgungssicherheit und Umweltschutz lebenswerten Region ist Auftrag der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR). Denn was Menschen »wegwerfen«, ist nur auf den ersten Blick Abfall – tatsächlich birgt er auch nützliche Ressourcen. Diese gilt es zu bewahren, aus ökologischen wie ökonomischen Gründen. Hier bedarf es vieler Experten, u.a. im Bereich Technik bzw. Ingenieure, Betriebswirte und Kaufleute sowie Logistiker.

Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR) ist mit rund 880 Mitarbeitern eine mittelständisch strukturierte Gruppe im Eigentum des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Sie arbeitet in den fünf Geschäftsfeldern Kreislaufwirtschaft und Logistik, Thermische Behandlung, Deponiemanagement, Umweltdienstleistungen sowie Sekundärerzeugnisse. Die AGR leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungssicherheit in der Region und gewinnt aus den abfallwirtschaftlichen Aktivitäten Strom, Dampf und Fernwärme sowie Sekundärrohstoffe.

Die AGR ist als Dienstleister ein fester Bestandteil der industriellen Infrastruktur in der Region. Das Unternehmen arbeitet aktiv am Umweltschutz mit und trägt damit zur weiteren Verbesserung der Lebensqualität in der Region bei. Um diese Arbeit langfristig zu gewährleisten, festigt die AGR konsequent ihre Position im Markt und zielt auf die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze im Unternehmen.

Ausbildungs- und Beschäftigungskonzept

So tritt die AGR nicht nur als Dienstleister in der Region in Sachen Umwelt und Entsorgung an, sondern denkt an die zukünftigen Generationen – mit einem durchdachten Ausbildungs- und Beschäftigungskonzept. Grundlage hierfür ist die Analyse der Altersstruktur in der AGR Gruppe, die die demografischen Herausforderungen aufgezeigt hat. Denn bedingt durch die geringere Anzahl an Schulabgängern, den früheren möglichen Eintritt in die Rente sowie den steigenden Altersdurchschnitt in den Betrieben werden bis zum Jahr 2020 wohl mehrere hunderttausend Fachkräfte in NRW fehlen.

Die richtige Zeit für das Entsorgungsunternehmen mit Sitz in Herten, um frühzeitig kompetenten Nachwuchs auszubilden und jungen Menschen eine Chance auf eine langfristige berufliche Perspektive zu eröffnen – aber gleichzeitig das Wissen erfahrener Arbeitnehmer zu nutzen. Das Ziel: Wer bei der AGR tätig ist, bringt Engagement und Fleiß ein, arbeitet im betrieblichen Alltag handfest am Umweltschutz mit und übt so mit Freude einen sinnstiftenden Beruf erfolgreich aus. Elementare Bestandteile sind stetiges Lernen und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.

Als Ausbildungsbetrieb bietet die AGR eine Vielzahl attraktiver Möglichkeiten. Bereits Schüler können bei einem Betriebspraktikum einen Blick in die vielen Aufgabenbereiche der AGR und die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder im Unternehmen werfen. Nach Abschluss der Schule heißt es dann: »Vom Praktikum zum Ausbildungsplatz«.

Perspektiven in Umwelt- und Klimaschutz

Darüber hinaus beteiligt sich die AGR in Zusammenarbeit mit ihrer Muttergesellschaft, dem Regionalverband Ruhr (RVR), am gemeinnützigen Joblinge-Programm. Benachteiligten Jugendlichen in teilweise sehr schwierigen Lebensumständen wird hier unter deren aktiver Mitarbeit geholfen, den Einstieg in das Berufsleben zu schaffen. Unter anderem berufsvorbereitende bzw. -begleitende Praktika helfen ihnen, einen vertieften Einblick in die Arbeitswelt und in das Unternehmen zu bekommen.

Viele Möglichkeiten also, im Zukunftsmarkt Umweltschutz den beruflichen Einstieg zu vollziehen – und ebenso vielfältig sind die Ausbildungsberufe, die Jahr für Jahr an- geboten werden. Durchschnittlich arbeiten in der AGR Gruppe rund 35 Auszubildende. Wir bilden seit mehr als 30 Jahren erfolgreich aus. Und wir sind stolz darauf, dass sich die jungen Menschen mit uns gemeinsam in der AGR Gruppe eine Chance auf eine dauerhafte Berufsperspektive erarbeiten können. Klima- und Umweltschutz hat Zukunft.

Ausbildung: breit gefächertes Angebot

Ausbildungen als Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker und Mechatroniker, Fachkraft für Kreislauf-/Abfallwirtschaft, Berufskraftfahrer, Maschinen- und Anlagenführer, Fachkraft für Industrie-/Kanalservice in der Abfallwirtschaft, Kaufleute für Büromanagement und Industriekaufleute und auch IT-Systemkaufleute sind bei der AGR möglich. Dass die Auszubildenden qualifiziert und individuell betreut werden, versteht sich von selbst, so dass überdurchschnittliche Prüfungsergebnisse schon fast die Regel sind. Und der Spaß bleibt nicht auf der Strecke: Denn AGR-Azubis sind vom ersten Tag an voll in die AGR-Familie integriert und nehmen an vielen gemeinsamen Aktivitäten auch außerhalb des Arbeitsalltages teil.

Ebenso können Fach- sowie Hochschulabsolventen bei der AGR Schritt für Schritt den Einstieg in das Berufsleben vollziehen – in Form eines studienbegleitenden Praktikums oder als Teil von Bachelor- oder Masterarbeiten. Oftmals ergeben sich im Anschluss Weiterbeschäftigungen als Trainee oder im Direkteinstieg.

Auch das ist »echt AGR«: Immer auf der Suche nach der besseren Lösung! So wird 2015 auch ein Duales Studium bei der AGR möglich. In Kooperation mit der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen werden Studiengänge in den Bereichen Maschinenbau und Wirtschaft angeboten und durch praktische Tätigkeiten im Unter- nehmen begleitet. Zwei Tage Uni, drei Tage im Betrieb stellen den praxisnahen Einstieg ins Studium dar, der durch ein Vollzeitstudium mit Praxisanteilen fortgesetzt wird und zum qualifizierten Abschluss führt.

Gelebte Verantwortung

So viel Engagement für den Nachwuchs im Unternehmen geht bei der AGR Hand in Hand mit der Erhaltung von Arbeitskraft, Mitarbeiterkompetenz und -motivation. Wir nehmen unsere soziale Verantwortung innerhalb der AGR Gruppe sehr ernst. Gerade langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir Unterstützung bei beruflichen oder privaten Problemen, insbesondere wenn es gesundheitliche sind, geben.

Persönliches und berufliches Gesundheitsmanagement bei der AGR unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer eigenen Verantwortung für eine gesunde Lebensweise. Veranstaltungen zu vielen Gesundheitsfragen, von der Rauchentwöhnung bis hin zum Rückencheck bringen die Mitarbeiter regelmäßig »in Form«. Ernährungs- und Gesundheitstipps sind Bestandteil der Mitarbeiterzeitung und des unternehmensinternen Informationssystems.

Vielschichtige betriebliche Arbeitsschutzmaßnahmen, Prävention, Rehabilitation und die Integration von Menschen mit Handicap sichern die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter. Wer krank ist oder war, kann auf das Betriebliche Wiedereingliederungsprogramm vertrauen. Es gestaltet die Rückkehr gesundheitsverträglich und begleitet die Betroffenen hin zu bestmöglicher Leistungsfähigkeit.

Für die AGR eine Selbstverständlichkeit: Als Unternehmen profitieren wir schließlich auch von der Gesundheit erfahrener Mitarbeiter. Die Wiedereingliederung, bei Bedarf etwa auf einem anderen Arbeitsplatz, ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine klare Win-Win-Situation!

Erfahrung eingebunden

Auch die Entwicklung beruflicher Fähigkeiten, kommunikativer Stärken und der Führungskultur sind Pflicht. Und natürlich gemeinsame Veranstaltungen ebenso wie auch die Einbindung ehemaliger Mitarbeiter. Wenn es etwa um Unternehmensführungen im Abfallkraftwerk RZR Herten geht, zeigen neben den Ingenieuren der AGR-Tochter BFUB altgediente AGR’ler, dass sie bei weitem nicht zum »alten Eisen« gehören, sondern als ehemalige Mitarbeiter mit all ihrer beruflichen und menschlichen Erfahrung ihre Verbundenheit zum Unternehmen zeigen.

Sie freuen sich – wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AGR Gruppe – über jährlich bis zu 2.000 Besucher.




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