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AGR-Abfallkraftwerk erhält neue Turbine und Generator

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Es war eine technische Meisterleistung und ein aufregender Moment zugleich: Am 17.05.2018 gegen 07:00 Uhr wurde das Herzstück der neuen Energiezentrale der AGR per Sattelschlepper nach Herten geliefert und hing wenige Stunden später in schwindelnder Höhe von 35 Metern über der neugebauten Energiezentrale. Ein 650 t Kran hievte die Turbine über das geöffnete Dach in den neuen Maschinenraum. Die Dimensionen sind beeindruckend: Die gesamte Einheit von Turbine, Getriebe und Generator ist ca. 11 m Meter lang, im Schnitt 3,50 Meter hoch und hat rund 4 Millionen Euro gekostet. Hergestellt wurde die rund 75 Tonnen schwere Maßanfertigung in den MAN Werken Hamburg und Oberhausen. Nach gut nach einer Stunde war zunächst das Getriebe, anschließend die Turbine sicher vom Sattelschlepper in das neue Maschinenhaus gelangt. Kurz darauf ging es für den Generator, den Stromerzeuger, an das schwere Kabel und ebenfalls in die Luft. Gegen 16:00h war die spektakuläre Aktion über dem Himmel des RZR abgeschlossen.

In den nächsten Monaten wird das Herzstück von bis zu 50 Facharbeitern mehrerer Spezialfirmen in ein Geflecht von Röhren und Aggregaten eingebaut, so dass ab Anfang 2019 klimafreundliche Fernwärme für umgerechnet 25.000 Haushalte aus dem Abfallkraftwerk RZR in die Fernwärmeschiene Ruhr der STEAG und von dort zu Uniper und den Hertener Stadtwerken fließen werden.  Und auch die weiteren technischen Details sind atemberaubend: Aus den insgesamt sechs Verbrennungslinien des RZR führen dicke Leitungen den bis zu 320 Grad erhitzen Dampf, der die Rotorschaufeln der Turbine zum Drehen bringt. „Die Schwingungen der Anlage werden kompensiert, indem der Turbinentisch zusammen mit Getriebe und Generator auf sechs Federpaketen lagert“, erläutert Jörg Schmidt, Geschäftsführer der AGR Betriebsführung.

Das Projekt der Wärmeauskopplung aus dem RZR Herten ist ein weiterer Baustein im Zuge der zukunftsfähigen Ausrichtung der Fernwärmeversorgung im Ruhrgebiet. „Wir schließen mit unserem Abfallkraftwerk einen absolut sinnvollen Kreislauf“, sagte AGR-Chef Joachim Ronge. Aus dem Abfall der Bürger werde klimafreundliche Energie für zu Hause und für den Arbeitsplatz. „Unsere bereits heute gute CO2-Bilanz wird sich durch die höhere Energieeffizienz mit der Fernwärmeproduktion deutlich verbessern.“ Darüber hinaus könnten durch die langfristige Energieabnahme aus dem RZR die Verbrennungsentgelte stabil gehalten werden.




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