[Startseite]
 
 
 

                       
    über uns   Karriere   Kontakt   Info  
 
 
AGR Geschichte 1920
Gründung des SVR - Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk.

1960
In den sechziger Jahren entwickelt der SVR Konzepte für eine städteübergreifende Abfallbeseitigung.

1968
Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Graf Bismarck in Gelsenkirchen entsteht die ZDE - Zentraldeponie Emscherbruch. Diese AGR-Anlage ist die erste geordnete Mülldeponie in Deutschland - hier werden die Grundlagen für das 1972 erstmals verabschiedete Abfallgesetz Deutschlands entwickelt und erprobt.
In den nächsten Jahren setzen die Vorgängergesellschaften der AGR Massstäbe bei der Entwicklung und beim Einsatz umwelt-schonender Technologien in der Abfallwirtschaft. Diesem Prinzip folgt die AGR bis in die heutige Zeit.

1979
Umbenennung des SVR in KVR - Kommunalverband Ruhrgebiet. 

1982
Inbetriebnahme des RZR Herten* im Kreis Recklinghausen. Mit je zwei Verbrennungslinien für Siedlungsabfälle und für Sonderabfälle ist das RZR Herten eine der modernsten Verbrennungsanlagen Europas.

*(Der heutige Name geht zurück auf die aus der "Ölkrise" Anfang der 70-er Jahre resultierende Konzeption eines "Rohstoffrückgewinnungs-Zentrums-Ruhr") .

1982
Der KVR gründet die AGR - Abfallbeseitigungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH mit Sitz in Essen als 100 %-ige Tochtergesellschaft.

1990
Handelsrechtliche Umbenennung der AGR in Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH. Das Unternehmen wandelt sich in den Folgejahren zu einem in allen Bereichen der Abfallwirtschaft agierenden Dienstleister. In kommunaler Trägerschaft, arbeitet die AGR gleichwohl nach privatwirtschaftlichen Massstäben. 

Beteiligungen und Unternehmensgründungen im Bereich des Recyclings und des Umweltservice erweitern die Kernkompetenz der AGR.

1996
Organisatorische Gliederung der AGR in fünf operative Unternehmensbereiche: AGR Entsorgung, AGR Behandlung, AGR Recycling, AGR Umweltservice und AGR Verwaltungsservice.

1998
Die AGR und ihre Tochterunternehmen und Beteiligungen formieren sich zur AGR Unternehmensgruppe, die mit ihrem Systemverbund umfassende Lösungen und Dienstleistungen im Bereich des Umweltschutzes bietet.  

1999
Mit dem Kauf der Nürnberger Hans Brochier GmbH & Co. erweitert die AGR Gruppe ihr Dienstleistungsspektrum um die Bereiche Wasser- und Abwassertechnik, Spezialtiefbau und Rohrleitungsbau. Sie verfügt jetzt über ein bundesweit flächendeckendes Nieder-lassungsnetz ergänzt um Standorte in europäischen Staaten und in Japan.

2001
Die Konzernstrukturen erfordern die Wahl eines Aufsichtsrates, der den bisherigen Verwaltungsrat ablöst.

2002

Die AGR Unternehmensgruppe verstärkt ihre Kundenfokussierung durch Neugliederung in die AGR mbH als Führungsholding und die operativ tätigen Tochtergesellschaften AGR Vertrieb GmbH, AGR Entsorgung GmbH und AGR Service GmbH.

2004
Die Vorbereitung für den Bau des bereits Mitte der 90iger Jahre planfestgestellten RZR Herten II mit zwei neuen Verbrennungslienien wird aufgenommen.

Der RVR - Regionalverband Ruhrgebiet ist seit dem 1. Oktober 2004 Rechtsnachfolger des KVR - Kommunalverband Ruhrgebiet. An den Eigentums- und Organisationsstrukturen der AGR Unternehmensgruppe tritt dadurch keine Veränderung ein.

2005
Die AGR Unternehmensgruppe trennt sich von ihrer Tochtergesellschaft Hans Brochier. Das Nürnberger Bauunternehmen wird zum 1. Januar 2005 von einer Londoner Finanzgruppe übernommen.
 
Der RVR stimmt dem Ausbau des RZR Herten II zu. Künftig sollen hier bis zu 300.000 t Gewerbeabfälle entsorgt werden.

Die AGR gibt sich eine neue Firmenstruktur und verlegt ihren Firmensitz von Essen nach Herten, Kreis Recklinghausen.

2006
Der Beginn des Jahres ist geprägt von der weiteren wirtschaftlichen Konsolidierung der AGR Unternehmensgruppe und der Finanzierung des RZR Herten II. Die Anzahl der Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften wird nahezu halbiert.  

Im Oktober wird der Grundstein für das RZR Herten II gelegt. 
 
2007
Die grenzüberschreitende Abfallverbringung von australischem Sonderabfall ins RZR Herten sorgt vor Ort für Unruhe und beschäftigt die deutschen Medien. Schließlich wird die Anlieferung durch das Umweltministerium NRW untersagt.

Forderungen aus der Insolvenz (2006) der ehemaligen Tochtergesellschaft Brochier belasten die AGR erheblich. Dessen ungeachtet schreitet der Bau des RZR Herten II zügig fort.

2008
Eine genehmigte Kapazitätserweiterung trägt der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des RZR Herten Rechnung. Die gesamte Anlage kann jetzt bis zu 600.000 Tonnen Siedlungsabfall und bis zu 112.000 Tonnen gefährliche Abfälle verwerten.

Im Rahmen der Notentsorgung italienischen Hausmülls hilft die AGR durch Mitverbrennung aus. Die schnelle Übernahme PFT—belasteter Abfälle macht deutlich, dass die Zentraldeponie Emscherbruch im Entsorgungsspektrum des Landes NRW unverzichtbar ist.

Durch Schließung unprofitabler Tochtergesellschaften und weitere Kostensenkungsmaßnahmen konsolidiert sich die AGR trotz schwierigen Rahmenbedingungen weiter.

2009
Die AGR findet bundesweit Beachtung durch ihre intelligente finanzielle Umstrukturierung der in die Krise geratenen Crossborder-Verträge.

Unzulässige Gefahrguttransporte und Abfallanlieferungen zum RZR Herten (Pikrinsäure) rücken die AGR unverschuldet in den medialen Focus.

Im Mai wird das RZR Herten II im Rahmen gut besuchter Veranstaltungen öffentlich in Betrieb genommen. Die neue MVA ist durch Gewerbeabfälle ausgelastet und funktioniert erwartungsgemäß.

Die Gesellschaft optimiert sich organisatorisch und personell weiter für die Marktfähigkeit im Wettbewerb. Zur Gruppe gehören jetzt noch gut 15 Tochtergesellschaften.  

 
Copyright
über uns:
AGR Kurzprofil
AGR Geschichte
Konzernführung
Eckdaten
Organigramm
Einzelunternehmen
Standorte