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AGR Konsolidierung auf Kurs / Jahresabschluss 2008 weist 7,6 Mio. Euro Überschuss aus / Überschuldung überwunden

(Essen/Herten, 17.07.2009) Die AGR – Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH mit Sitz in Herten (Kreis Recklinghausen) und Verwaltungssitz in Essen wird das Geschäftsjahr 2008 mit einem Jahresüberschuss von 7,6 Mio. Euro abschließen. In seiner Sitzung vom 26. Juni hat der Aufsichtsrat den geprüften Jahresabschluss beraten und dem Regionalverband Ruhr als alleinigem Gesellschafter die Feststellung empfohlen. Die Wirtschaftsprüfer erteilten dem Jahresabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr konnte von 33,6 Mio. Euro auf jetzt 26,0 Mio. Euro abgebaut werden.

Kernpunkte des Geschäftsjahres 2008 waren die erfolgreiche Beendigung des US Lease und der weitere Projektfortschritt beim RZR Herten II, das im Mai 2009 in Betrieb gegangen ist. Darüber hinaus war das Geschäftsjahr 2008 geprägt durch die Fortsetzung der in 2005 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen, die mit der weiteren Reduzierung der Anzahl der Beteiligungsunternehmen der AGR Unternehmensgruppe einhergingen.

Die Bilanzsumme des Geschäftsjahres 2008 betrug 301,9 Mio. Euro, der Umsatz lag bei 92,5 Mio. Euro. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter belief sich 2008 auf 199, neun weniger als im Vorjahr. Die Unternehmensgruppe beschäftigt der-zeit insgesamt 1014 (Vorjahr 1040) Mitarbeiter.

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2008 war gekennzeichnet durch ein Geschäftsergebnis von 14,5 Mio. Euro, das sich aus einem Betriebsergebnis von 9,1 Mio. € und einem positiven Finanzergebnis von 5,4 Mio. Euro zusammensetzt. Unter Berücksichtigung von Einmaleffekten (neutrales Ergebnis) in Höhe von -4,3 Mio. Euro und Ertragssteuern von -2,6 Mio. Euro weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss für 2008 von 7,6 Mio. € aus. Damit wurde eine Umsatzrendite von 8,2 % erreicht.

RVR Regionaldirektor Heinz-Dieter Klink und AGR Geschäftsführer Dietrich Freu-denberger erläuterten die Zahlen heute im Rahmen einer Pressekonferenz. Heinz-Dieter Klink konstatierte, dass es laut Jahresabschluss 2008 für die AGR wieder aufwärts geht. „Nachdem die AGR 2007 die Talsohle durchschritten hat, zeigt der konsequente Konsolidierungsprozess nun erste Früchte“, so der Auf-sichtsratsvorsitzende.

„Wir sind stolz, dass wir im Jahresabschluss 2008 wieder ein positives Eigenkapi-tal in Höhe von 4,0 Mio. Euro ausweisen können. Mit der Inbetriebnahme des RZR Herten II ist die AGR für die Zukunft gut aufgestellt und kann wieder an ihre alte Stärke und Stabilität anknüpfen“, stellte auch AGR Geschäftsführer Dietrich Freudenberger zuversichtlich fest.

Auch für 2009 geht die AGR von einer positiven Ertragssituation aus. Die Entwick-lung wird durch die inzwischen vorliegenden Zahlen für die ersten fünf Monate des Geschäftsjahres 2009 unterstrichen, die ein positives Ergebnis von rund 3,6. Mio. € ausweisen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2009 wird vorbehaltlich der weiteren Entwicklung auf dem Abfallmarkt ein Ergebnis in der Größenordnung von oberhalb 5 Mio. € erwartet.

„Zusammenfassend kann ich sagen: Wir haben die kritische Phase der Über-schuldungssituation überwunden und werden auch die Auswirkungen der Finanz-krise überstehen. Unseren Konsolidierungskurs werden wir weiter fortsetzen und uns mit unserer Erfahrung und Dienstleistungspalette am Markt behaupten“, blick-te Dietrich Freudenberger optimistisch in die Zukunft.


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Fotos auf Anfrage über die Pressestelle.


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Fon: 0201/2429-203
Fax: 0201/2429-103
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Anschrift:

AGR Unternehmensgruppe
Pressesprecher
Gildehofstraße 1
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