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Häufige Fragen

Wohin mit dem Abfall? Was passiert mit dem Abfall? Auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier unsere Antworten. Wünschen Sie zusätzliche Informationen oder ist Ihre Frage nicht dabei? Senden Sie uns einfach eine
E-Post - wir bemühen uns um eine schnelle Antwort.

Wann kommt die Müllabfuhr?
Die AGR betreibt Entsorgungsanlagen, sammelt aber selbst keinen Hausmüll ein. Bitte erfragen Sie Termine, wenn diese sich z.B. durch Feiertage geändert haben, bei Ihrer Stadtverwaltung.

Welcher Abfall gehört in die Biotonne?
Grundsätzlich alles, was vor dem Kochtopf an Obst- und Gemüseabfällen in der Küche anfällt. Speisereste - insbesondere mit Fisch- und Fleischanteilen - nur in geringen Mengen und möglichst in saugendes Zeitungspapier eingewickelt. Wer keinen Komposthaufen hat, kann natürlich auch verwelkte Zierpflanzen sowie Rasen- und Strauchschnitt in die Biotonne geben.

Wie kann ich Maden in der Biotonne verhindern?
Speziell in den Sommermonaten sollten Sie Feuchtigkeit in der Biotonne vermeiden. Besonders fleischhaltige Speisereste locken Fliegen an bedingen Madenplagen. Wickeln Sie ihren Bioabfall in Zeitungspapier ein, das die Feuchtigkeit aufnimmt. Hobbygärtner beugen dem Madenbefall auch mit einer gelegentlichen Handvoll Kalk oder Steinmehl vor.

Was mache ich mit Sonderabfällen aus Haus, Hobbykeller, Garten und Garage?
Problemabfälle wie z. B. Lackfarben, Spritzmittel für den Garten, Medikamenten, Batterien usw. können in haushaltsüblichen Mengen an den AGR Umweltstationen oder beim AGR Umweltbrummis sowie an den verschiedenen Sammelstellen der Städte abgegeben werden. Was zu den Sonderabfällen zählt und die genauen Orte und Termine, wo sie gesammelt werden, erfahren Sie bei Ihrer örtlichen Abfallberatung.

Natürlich können Sie Ihre Problemabfälle in haushaltsüblichen Mengen auch kostenlos zu den Sammelstellen an allen AGR Deponien und Umladeanlagen bringen.

Was kommt in den Gelben Sack bzw. in die Gelbe Tonne?
Alle Verpackungen, die den Grünen Punkt tragen, gehören in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne. Zu den Verpackungen zählen auch Becher und Dosen. Für die Mehrzahl der Getränkedosen gilt allerding ein eigenes Pfandrücknahmesystem. Die Folie, mit der Verpackungen zusätzlich umhüllt sind, sowie die inneren Verpackungsteile, wie z. B. Schaumstoffe zum Schutz der Ware, gehören ebenso in die Sammelbehälter des Dualen Systems.

Muß ich Joghurtbecher auswaschen, bevor ich sie in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne werfe?
Nein - das würde zuviel Aufwand und Energie kosten. Und beides soll ja gerade mit dem Recycling gespart werden. Es genügt, wenn Sie Becherverpackungen "löffelrein" in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne geben.

Wohin mit verbrauchten Batterien und alten Akkus?

Seit dem 1998 muß der Handel - ähnlich wie beim Altöl - verbrauchte Batterien zurücknehmen. Dies gilt auch für Autobatterien. Allerdings können Batterien und Akkus auch an den AGR Umweltstationen und bei den AGR Umweltbrummis sowie bei den sonstigen kommunalen Sammelstellen für Problemabfälle abgegeben werden.

Wo kann ich umweltgerecht mein Auto verwerten lassen?
Altautos dürfen nur noch in besonders geeigneten - zertifizierten - Verwertungsbetrieben demontiert werden. Dort, sowie bei eigens zugelassenen Annahmestellen, können Sie Ihr altes Fahrzeug abgeben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Straßenverkehrsamt, wo der nächste Autoverwerter bzw. die nächste Annahmestelle zu finden ist. Wenn Sie selbst einen nahen Verwertungsbetrieb kennen, fragen Sie auf jeden Fall, ob er berechtigt ist, den für die Abmeldung benötigten "Verwertungsnachweis" auszustellen.

Ich habe unseren alten Schuppen abgerissen, wohin mit dem Bauschutt?
Sortieren lohnt sich auch hier, denn "sauberes" Abbruchmaterial , z. B. Steine und Holz, kann wiederverwertet werden und kostet bei der Anlieferung zur Verwertungsanlage auch weniger als die vermischten "Baustellenabfälle". Problematisch sind mit Asbestmaterialien - umgangssprachlich Eternit-Dächer - oder mit Teerpappen gedeckte Schuppen- oder Garagendächer. Hier handelt es sich, ebenso wie bei gegen Fäulnis getränkten Hölzern und Bahnschwellen, um Sonderabfall. Und der muß auf besonders geeigneten Deponien entsorgt oder im RZR Herten verbrannt werden.

Darf ich abgelaufene oder überzählige Medikamente und Spritzen in die Restmülltonne werfen?
Wichtigster Grundsatz: Alt-Medikamente und Spritzen dürfen nicht in die Hände von Kindern gelangen! Deshalb sollten Spritzen in verschlossenen, stichfesten Behältern gesammelt werden. Auch Medikamente sollten zusätzlich so verpackt sein, daß Kinder nicht gleich sehen, um welchen Inhalt es sich handelt. Prinzipiell können Spritzen und Medikamente aber in die Restmülltonne gegeben werden, weil sie so zur geeigneten Entsorgung gelangen. Besser ist es allerdings, sie an den AGR Umweltstationen, beim AGR Umweltbrummi oder bei den örtlichen Sammelstellen abzugeben. Fragen Sie Ihre kommunale Abfallberatung.

Gibt es wirklich keine Alternative zur Müllverbrennung?
Seit dem Jahr 2005 sind sämtliche Deponien für Siedlungsabfälle in Deutschland geschlossen. Für die Beseitigung großer Mengen Hausmüll haben sich bisher nur thermische Verfahren bewährt. Nur bei hohen Temperaturen wird Siedlungsabfall zuverlässig und hygienisch auf ein geringes, zur Ablagerung geeignetes Volumen reduziert, das nur noch ganz geringe Anteile organischer Substanz enthält. Moderne Verbrennungsanlagen, wie sie von der AGR betrieben werden oder geplant sind, stellen keine Gefahr für die Umwelt dar.

Abfallentsorgung ist so teuer. Warum?
In keinem Bereich des Umweltschutzes ist in den letzten Jahren soviel investiert worden, wie in der Abfallwirtschaft. So gelten die deutschen Verwertungs- und Entsorgungsprinzipien weltweit als beispielhaft. Unsere Abfallverbrennungsanlagen z. B. sind mit einer Filtertechnik ausgestattet, die den Ausstoß von Schadstoffen auf Werte unterhalb der zulässigen Grenzwerte reduziert. Auch die Deponien der AGR wurden mit Millionenaufwand auf den neuesten Stand der Technik gebracht, obwohl sie nur noch bis zum Jahr 2005 mit Hausmüll beschickt werden dürfen. All dies hat viel Geld gekostet und die Abfallentsorgung teuer gemacht; im bundesweiten Vergleich liegen die Entsorgungspreise der AGR dennoch im unteren Bereich. Die AGR weiß, daß der Bürger nicht noch weiter mit Gebühren belastet werden darf. Unsere Unternehmenspolitik ist deshalb gleichermaßen auf Umweltschutz wie auf Sozialverträglichkeit ausgerichtet.        
 
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